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Riedführung aktuell


Der Frühling kehrt ein

Buschwindröschen

 

Bild: Buschwindröschen (A. Boll)

Noch etwas zaghaft aber dennoch unaufhaltsam zeigt sich der Frühling bei uns in der Region. Das erste frische Grün spriest aus dem Boden und auch einige Farbtupfer sind schon dabei. Die Blüten des Huflattichs blühen strahlend gelb an den Wegesrändern und in den Wäldern fängt gerade das Buschwindröschen an zu bühen.

Auch in der Vogelwelt lässt sich der Frühling "ablesen". Wer genau hingehört hat, der hat vielleicht bemerkt, dass die Amseln nun schon zuverlässig den anbrechenden Tag verkünden. Vögel wie der Zilp Zalp und auch die Goldammer sind nun wieder da. An den Ufern des Sees können auf den Schlammflächen verschiedene Watvögel wie z.B. Brachvögel und Kampfläufer beobachtet werden. Oft rasten Kiebitze in großen Scharen auf den gemähten Riedwiesen.

Infos zu unseren Infopfaden gibt es hier.

 

Die Riedführungen beginnen am Vogelhäusle (Anfahrt zum Vogelhäusle).

Aktuelle Vogelbeobachtungen aus dem Wollmatinger Ried
pfr_n Artenliste der Vögel des Wollmatinger Rieds
Veranstaltungsprogramm 2017
   

Der Waldkauz ist Vogel des Jahres 2017

Vogel der Weisheit und Aufklärung

Der Waldkauz ist Vogel des Jahres 2017

Waldkauz
© NABU/Marcus Bosch

 

Stellvertretend für alle Eulenarten hat der NABU den Waldkauz zum Vogel des Jahres 2017 gewählt. Mit ihm soll für den Erhalt alter Bäume mit Höhlen im Wald oder in Parks geworben und eine breite Öffentlichkeit für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisiert werden. Eulen sind unverzichtbare Bestandteile der Artenvielfalt. Es gilt, sie zu schützen, ihre Bestände zu stabilisieren oder zu vermehren.

Der Bestand des Waldkauzes in Deutschland beträgt laut dem Atlas deutscher Brutvogelarten 43.000 bis 75.000 Brutpaare und wird langfristig als stabil eingeschätzt. Der für die Arterhaltung entscheidende Bruterfolg hängt jedoch vor allem von der Qualität des Lebensraums ab. Das Fällen alter Höhlenbäume, eintönige Wälder und ausgeräumte Agrarlandschaften ohne Nahrung sind damit die größten Gefahren für einen gesunden Waldkauzbestand.

Waldkäuze sind lautlose Jäger der Nacht. Sie sehen und hören besonders gut, und finden so präzise ihre Beute. Die Bezeichnung „Kauz“ ist eine Besonderheit im deutschen Sprachraum, denn in anderen europäischen Ländern gibt es kein eigenes Wort für Eulen mit rundem Kopf ohne Federohren – sie werden wie andere Eulenarten allgemein als „Eulen“ bezeichnet.

 

Weitere Informationen zum Vogel des Jahres 2017.

 

 

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