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Riedführung aktuell


Sommer im Wollmatinger Ried

Fluss-Seeschwalben

 

Bild: Fluss-Seeschwalben (D. Koch)

 

Außergewöhnlich früh hat die Sibirischen Schwertlilie ihre Blüte abgeschlossen - die Trockenheit im Frühjahr brachte sie dazu recht schnell auf- und auch wieder abzublühen. Besucher im Wollmatinger Ried können nun Pracht- und Karthäusernelken bewundern. Auf den trockneren Strandwällen finden sich  blaue Glockenblumen und  das weiße Taubenkropf-Leimkraut.  In den feuchteren Bereichen des Schutzgebietes blühen jetzt  „Sommerorchideen“ Sumpf-Stendelwurz und Mückenhändelwurz.

Von der Beobachtungsplattform in der Schilfzone bietet sich ein unvergleichlicher Blick in das Ermatinger Becken und auch die Brutflöße der Flussseeschwalben. Ein besonderes Erfolgserlebnis ist die Tatsache, dass ein neu installiertes Floß bereits am Tag danach von den Vögeln als Brutplatz angenommen wurde. Auch Schwarzhalstaucher, Haubentaucher, Zwergrohrdommel, Sumpfrohrsänger, Drosselrohrsänger, Teichrohrsänger und Rohrammern ziehen ihre Brut im geschützten Schilfgürtel groß.

All dies können Sie unter fachkundiger Führung bei einer unserer Führungen erleben. Ein besonderes Schmankerl im Sommer sind unsere Solarboot- und Kanufahrten, bei der Sie das Schutzgebiet und seine vielfältige Vogelwelt von der Wasserseite aus kennenlernen können. (Link Terminkalender)

 Infos zu unseren Infopfaden gibt es hier.

 

Die Riedführungen beginnen am Vogelhäusle (Anfahrt zum Vogelhäusle).

Aktuelle Vogelbeobachtungen aus dem Wollmatinger Ried
pfr_n Artenliste der Vögel des Wollmatinger Rieds
Veranstaltungsprogramm 2017
   

Der Waldkauz ist Vogel des Jahres 2017

Vogel der Weisheit und Aufklärung

Der Waldkauz ist Vogel des Jahres 2017

Waldkauz
© NABU/Marcus Bosch

 

Stellvertretend für alle Eulenarten hat der NABU den Waldkauz zum Vogel des Jahres 2017 gewählt. Mit ihm soll für den Erhalt alter Bäume mit Höhlen im Wald oder in Parks geworben und eine breite Öffentlichkeit für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisiert werden. Eulen sind unverzichtbare Bestandteile der Artenvielfalt. Es gilt, sie zu schützen, ihre Bestände zu stabilisieren oder zu vermehren.

Der Bestand des Waldkauzes in Deutschland beträgt laut dem Atlas deutscher Brutvogelarten 43.000 bis 75.000 Brutpaare und wird langfristig als stabil eingeschätzt. Der für die Arterhaltung entscheidende Bruterfolg hängt jedoch vor allem von der Qualität des Lebensraums ab. Das Fällen alter Höhlenbäume, eintönige Wälder und ausgeräumte Agrarlandschaften ohne Nahrung sind damit die größten Gefahren für einen gesunden Waldkauzbestand.

Waldkäuze sind lautlose Jäger der Nacht. Sie sehen und hören besonders gut, und finden so präzise ihre Beute. Die Bezeichnung „Kauz“ ist eine Besonderheit im deutschen Sprachraum, denn in anderen europäischen Ländern gibt es kein eigenes Wort für Eulen mit rundem Kopf ohne Federohren – sie werden wie andere Eulenarten allgemein als „Eulen“ bezeichnet.

 

Weitere Informationen zum Vogel des Jahres 2017.

 

 

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Karte von BW

 

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